Proletarier aller Länder vereinigt euch! Tod dem deutschen Imperialismus!

Heute am 03. Oktober feiert Deutschland sich mal wieder selbst. Für uns gibt es an Deutschland nichts zu feiern.
Zu diesem Anlass haben in mehreren deutschen Städten Kommunisten Deutschlandfahnen verbrannt und die Fahnen unserer Bewegung hochgehalten.

Der deutsche Imperialismus hat sich mit Euro und Freihandelszone einen Wirtschaftsraum geschaffen, worin er ohne Wechselkursverluste Gewinne realisieren und Zinsen eintreiben kann. Deutsches Kapital überschwemmt griechische Warenregale, beliefert französische Fabriken und stellt die Kredite, um all das zu finanzieren. Mit der Kapitalmacht auf alle existierenden Konkurrenzmittel zuzugreifen und einer Arbeiterklasse, die sich noch jede Verarmung gefallen lässt, konnte Deutschland sich weitgehend gegen alle anderen europäischen Ökonomien durchsetzen. Seine durch Waren- und Kapitalexport gefestigte Finanzmacht hat Deutschland in der Krise in politische Macht übersetzt. Das internationale Finanzkapital, das im Zuge seiner Krise skeptisch gegenüber der Werthaltigkeit der Staatsanleihen von Konkurrenzverlierern wurde, hat dem deutschen Imperialismus ein Geschenk gemacht. So hat zum Beispiel Griechenland, dessen Steuereinnahmen für den Staatshaushalt nicht reichen, das aber beim Finanzkapital keinen Kredit fand und wegen dem Euro keine Hoheit über seine Währung hat, sich in der totalen Abhängigkeit vom deutschen Imperialismus wiedergefunden. So konnte Deutschland im Zuge der Finanzkrise in mehrere Euroländer hineinregieren und sein Interesse am Euro und den jeweiligen Ökonomien den europäischen Staaten aufherrschen. Die spanischen Massen sind obdachlos. Die griechischen Massen hungern. Aber Hauptsache deutsche Kapitalisten kriegen ihre Profite und Zinsen und ihr Geld bleibt hart.
Als imperialistischer Staat, der seinem nationalen Kapital die gesamte Welt als Geschäftsfeld erschließen will, und dafür andere Staaten unterordnet, gibt sich die BRD natürlich nicht mit der EU zufrieden. Beim G7-Treffen hat sich Merkel mit den führenden Imperialisten des Westens abgesprochen, wie gemeinsame Kontrollinteressen durchgesetzt werden können. Deutsche Außenminister lassen sich mit Faschisten in der Ukraine ablichten, deutsche Soldaten mischen beim Massaker in Syrien mit und auch an der Besatzung Afghanistans ist der deutsche Imperialismus beteiligt.

Bei Beschwerden darüber wird gesagt, der Staat wären wir alle, und wenn’s der Wirtschaft gut geht, ginge es allen gut. Doch die Bullen sind der Feind und uns geht es dreckig. Der deutsche Staat ist ein Gewaltapparat, der seine Macht über uns dafür nutzt, uns Lebensbedingungen aufzuherrschen, die uns zwingen uns freiwillig für ihn nützlich zu machen. Durch das Eigentum sind wir alle genötigt Geld zu verdienen, und damit den Reichtum, der die Grundlage seiner Macht bildet zu vermehren. Die feindlichen Verhältnisse in die der Staat seine Bürger dadurch setzt, machen sie von ihm abhängig. Arbeiter brauchen das Arbeitsrecht, Kaufleute das Handelsrecht. Der Staat zwingt uns also in ein Leben, für das wir ihn brauchen, und dann erzählen sie uns, wir sollten uns darüber freuen. Und die Arbeiterklasse braucht zum Geldverdienen einen Job, also jemanden der darauf spekuliert sich an fremder Arbeit bereichern zu können. Diese Abhängigkeit von einem feindlichen Interesse wollen uns die Schweine als Allgemeinwohl verkaufen. Kapitalisten bereichern sich an unserer Ausbeutung, weil wir Lohn brauchen, und wir sollen dankbar dafür sein. Wenn’s der Wirtschaft gut geht, wird die Arbeiterklasse ausgebeutet, und wenn’s der Wirtschaft schlecht geht, dann wird die Arbeiterklasse ausgehungert bis sich ihre Ausbeutung wieder lohnt. Daraus folgt keine Parteinahme für die Nation, sondern eine Parteinahme für unsere Klasse.

Die Arbeiterklasse weltweit hat ein Interesse daran sich vom Joch der Kapitalistenklasse zu befreien, die sie beherrschenden Nationalstaaten zu zerschlagen und die, die Welt unter sich aufteilenden Imperialisten mit dem revolutionären Krieg zu vernichten.